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Karate Zwickau

Karate Zwickau

Zwischen Japan und China liegt im Pazifischen Ozean das aus über 100 Inseln bestehende Ryûkyû-Archipel mit seiner Hauptinsel Okinawa. Sie ist die Wiege des Karate und Kobudo.

Auf Okinawa entstand nach den ersten Einwanderern schnell ein reger Kulturaustausch. Es herrschten vor allem chinesische und japanische Einflüsse vor. In den Jahren 698 und 743 fanden japanische Eroberungsexpeditionen statt. Demzufolge wurde der japanische Einfluss stärker.

Der Gebrauch von Arbeitsgegenständen als Waffen führte dazu, dass eine neue Form des Okinawa-Te, der Selbstverteidigungsform von Okinawa, entstand. Durch die starke Bewaffnung, gute Ausbildung und der Rüstung der Samurai war es nötig geworden das Okinawa-Te soweit anzupassen, dass damit auch bewaffnete Samurai getötet werden konnten. Die Kunst des Okinawa-Te blieb bis fast zum Ende des 19. Jahrhunderts geheim.

Karate wird aus diesem Okinawa-Te herausgelöst, es war bis dahin nur ein Teil davon gewesen. Durch Drängen und einer aufkommenden "Freundschaft" mit Japan wurde Dr. Chitôe Tsuyoshi (Begründer des "Chito-Ryu"-Stils) 1915 legitimiert eine Karate-Vorführung in Japan durchzuführen. Als nächster kam Motobu Chôki, dieser zeigte jedoch nur die Möglichkeiten und trat gegen Vertreter des Bujutsu und Boxens an. Er lehnte es bis zuletzt ab als Lehrer zu fungieren.

1921 kam Gichin Funakoshi nach Japan an die Universität für Medizin um Karate zu unterrichten. Ihm gelang es Karate im Butokai zu integrieren, somit wurde es als Budokunst offiziell anerkannt. Natürlich spielte auch sein hohes Wissen von den Kampfkünsten eine entscheidende Rolle. Er kannte sehr viele Elemente des alten Okinawa-Te, welches aber nie von einem Meister komplett beherrscht wurde. 1936 benannte er sein Karate Dojo "Shotokan", womit er seinem Stil auch seinen Namen gab. Vieles aus diesem Stil hatte er von seinem Meister Itosu gelernt, der als erster eine ungefährliche Übungs- und Lehrmethode für die Öffentlichkeit entwickelt hat. Heute gibt es sehr viele Stile des Karate, alle aber haben ihren Ursprung im Okinawa-Te. In Deutschland werden neben dem Shotokan-Stil vorwiegend auch die Stile "Wado-Ryu" und "Gojo-Ryu" gelehrt.

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