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Vereinsgeschichte

Vereinsgeschichte


2019

2019

Im Februar stand eine Renovierung an: Das Dojo erhielt neue Farbe und die Tatami wurde inklusive Unterbau erneuert. Damit verbesserten sich die Trainingsbedingungen erneut. Gute Vorbereitung sowie einige helfende und bauende Hände aus unseren Reihen ließen das Ganze bewerkstelligen. Und es ist hoch anzurechnen, solche Maßnahmen selbst realisieren zu können.

Wiederum wurde im 1. Halbjahr in der Sporthalle Mosel unser diesjähriger Bundezentrallehrgang organisiert. In diesem Jahr nahmen 121 Sportler teil - die Halle war damit gut gefüllt.

Es konnten auch diesmal in den Disziplinen Jiu Jitsu, Combat-Arnis, Karate, Judo, Iaido und Kobudo trainiert werden. Erfreulich war, dass von vielen befreundeten Vereinen große Delegationen teilnahmen. Leider konnte das erhoffte Training in Shaolin Kempo nicht stattfinden, da die Trainer aus Cottbus erkrankt waren. Nach der offiziellen Einladung zur Prüfung von unserem Vereinspräsidenten Marcus Schubert fand diese nun ein Jahr später am Samstag beim Lehrgang statt. Die Besonderheit war, dass diese unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgte. Weiterhin war die Prüfungskommission eine Besonderheit, denn Hans-Dieter Rauscher selbst, also der höchste Verbandsvertreter, war der Prüfungsvorsitzende. Er wurde als Co-Prüfer durch Luis Inostroza unterstützt, welcher mit dem 8. Dan ebenfalls ein Vertreter der höchsten Graduierungen ist. Die Prüfung wurde bestanden, so dass Marcus nun den 7. Dan im Jiu Jitsu trägt und damit zweifellos zu den jüngsten Trägern dieser Graduierung zählt.

Mehrere Wettkämpfe und Lehrgänge in den verschiedenen Disziplinen wurden besucht. So konnte die Sektion Iaido beispielsweise einen besonderen Erfolg verzeichnen, als der Sektionsleiter Thomas Maron zur Prüfung an seinem Geburtstag den 4. Dan in der Schwertkunst bestand.

13 Sportler fuhren zur diesjährigen Deutschen Meisterschaft nach Giesen, um am 31.08. die Kräfte mit anderen Sportlern zu messen. Teilnehmer aus unserem Verein fanden Konkurrenz bei Jiu Jitsu, Combat-Arnis, Bo-Jutsu und Karate. Sieben Erstplatzierte konnten wir nach dem Wettkampf feiern, was den Erwartungen an uns selbst nicht entsprach. Allerdings war der Termin für die DM mit nur zwei Wochen nach den Sommerferien auch nicht geeignet, um eine Vorbereitung "auf den Punkt" zu schaffen. So hofften wir auf die Nordostdeutsche Meisterschaft im November im 2. Halbjahr und auf einen besseren Zeitplan für das kommende Jahr.

Nunmehr war es an der Vorbereitung zur diesjährigen Deutschen Kata- und Formenmeisterschaft, welche nach Absprachen mit dem DJJV in diesem Jahr ebenfalls in Zwickau stattfinden sollte. Leider gab es hier Hindernisse:

Zum Einen konnte in Zwickau nur das Sportforum Sojus durch die Stadt angeboten werden, um den Wettkampf stattfinden zu lassen. Das Sportforum selbst ist jedoch auf Grund der Fläche und des fehlenden Podiums nicht ausreichend für eine internationale Meisterschaft. Somit wichen wir in der Planung auf Reichenbach/Vogtland aus. Doch damit endete es nicht, denn es gab organisatorische Schwierigkeiten in der Abstimmung mit dem Verband. Dies führte dazu, dass letztlich die Meisterschaft durch uns als Verein abgesagt werden musste, sehr zum Leidwesen unserer Sportler, welche bereits in den Vorbereitungen waren. In der Folge hatte dies zur Konsequenz, dass die Sektion Ju-Jutsu aufgelöst wurde.

In den Sommerferien gab es wieder ein Trainingslager. Es fand nicht zum ersten Mal in Seifhennersdorf im Querxenland statt. Viel Training gab es, aber auch viel Spaß und so manche originelle Besonderheit. Ein Trainingslager lohnt sich bei uns immer!

Neu hinzugekommen im Verein ist nach den Sommerferien die Sektion BJJ, also das "Brazilian Jiu Jitsu". Herzlich willkommen in unseren Reihen!

Mitte Oktober gab es einen besonderen Moment zu würdigen: Merlin Schubert wechselte an diesem Abend nicht nur zum 1. Dan im Jiu Jitsu. Er hatte mit dieser zum BZL im September bestandenen Prüfung bereits den Meistergrad in einer dritten Disziplin abgelegt. Zu Bo-Jutsu und Combat-Arnis kam nun Jiu Jitsu. Bei Meistergraden in Disziplinen mit einer Langwaffe und einer Kurzwaffe sowie auch in einer waffenlosen Disziplin verleiht der Verein eine besondere Auszeichnung. Als Zeichen dieser Würde erhielt Merlin nach feierlicher Rede und der Versicherung dieser Würde gerecht zu werden ein Wakizashi und ein Katana: die Waffen eines japanischen Samurai!

Im November haben wir uns dann erneut bei einem großen Wettkampf gemessen. Bei der Nordostdeutschen Meisterschaft in Cottbus sprachen 22 erste, fünf zweite und ein dritter Platz letztlich für eine großartige Gesamtleistung. Die Hoffnungen nach der Deutschen Meisterschaft in Giesen erfüllten sich damit, die Vorbereitungen konnten in entsprechende Erfolge umgesetzt werden.

Anfang Dezember reiste erneut eine Gruppe, zum großen Teil Trainer, nach Freiburg/Breisgau zum Jahresabschlusslehrgang. Es gab viel neues Wissen aufzunehmen, und es gab auch einige Prüfungen.

Über das Jahr verteilt gab es eine Vielzahl an Wettkämpfen und Lehrgängen, verteilt über alle Disziplinen. Ob nun u.a. BJJ-Seminar, Aikido-Lehrgang am Jahresende, Dresden-Open im Karate oder Städtpokal in Crimmitschau - an vielen Terminen nahmen Sportler und Verantwortliche unseres Vereins teil, vertraten uns würdig, errangen Erfolge und erwarben neues Wissen. Ein sportliches Jahr ist lang und hält viel bereit.

Und das Jahr 2020 warf schon seine Schatten voraus. So manche Idee und Planung nahm schon 2019 Gestalt an, denn das Jubiläumsjahr des 1. AKV Zwickau e.V. soll schließlich entsprechend begangen und gefeiert werden.


2018

2018

Das Jahr 2018 brachte für den 1. AKV Zwickau e.V. keine inhaltlichen Veränderungen, so konnten alle angebotenen Disziplinen ganzjährig trainiert werden.

Los ging es mit dem Bundeszentrallehrgang im 1. Halbjahr, welcher traditionell in Zwickau von uns organisiert wurde, in diesem Jahr zum 20. Jahrestag. Trainiert wurden Iaido (Schwertkunst), Kickboxen, Jiu Jitsu, Karate, Judo und Combat-Arnis. Hierbei erhielt unser Vereinspräsident von Sensei Rauscher, dem Verbandspräsidenten der DAKO, dazu Glückwünsche und als Zeichen der Verbundenheit ein Banner.

Gleichzeitig wurde unserem Vereinspräsidenten die Möglichkeit eingeräumt, den 7. Dan im Jiu Jitsu - also den zweiten Großmeisterrang - ablegen zu dürfen. Dies wird erst im Jahr 2019 möglich sein, nachdem die Vorbereitung dazu abgeschlossen sein wird.

Beim Lehrgang, den die Deutsch-Asiatische Kampfkunst-Organisation ausrichtet, waren 97 Sportler anwesend. Hier konnten in mehreren Disziplinen Meisterprüfungen abgelegt werden.

Weiter ging es mit der Deutschen Meisterschaft der DAKO am 9. Juni 2018 in Cottbus. Hier traten 34 Sportler an und konnten letztlich, ohne Verletzungen, 17 Meistertitel erlangen.

Mehrere kleine Vergleichswettkämpfe in Karate und Kendô folgten, auch hier waren Platzierungen über das gesamte Jahr hinweg zu erlangen.

Das Zwikkifax in Zwickau wurde mit einem großen Stand unterstützt, hier konnten unsere Trainer sich sowie den Verein präsentieren und hatten an dem Infostand großen Zuspruch.

Im September wurde durch unseren Verein, zusammen mit dem Deutschen Ju-Jutsu-Verband, die "Internationale offene Deutsche Kata- und Formenmeisterschaft" ausgerichtet. In Erfahrung des Wettkampfes von 2017, bei welchem in Meiningen lediglich 35 Teilnehmer am Start waren, konnten die Teilnehmerzahlen auf 72 erhöht und damit verdoppelt werden.

Diese Meisterschaft hat ein großes Potenzial, jedoch sind viele Punkte offen geblieben und bedürfen einer Regeländerung. Es bleiben Aufgaben für 2019...

Ende September, wie ebenfalls in jedem Jahr, stand in Cottbus der Bundeszentrallehrgang im Terminkalender. Hier nahmen 16 Sportler aus unserem Verein teil und bildeten sich weiter, was letzlich allen zugute kommt.

Die Nordostdeutsche Meisterschaft der DAKO in Vetschau (November) als Höhepunkt des 2. Wettkampf-Halbjahres stand ebenso auf dem Programm. Wir fuhren, genau wie bei der Deutschen Meisterschaft, mit einem Mannschaftsbus hin und am selben Tag wieder zurück. Die Meisterschaften wurden von allen Altersgruppen im Verein gut genutzt, so dass neben Kindern auch die Erwachsenen mit "on tour" waren. Viele Platzierungen auf dem Treppchen waren der Mühe Lohn.

Ein weiteres Highlight war zum Jahresende der Abschlusslehrgang in Freiburg/Breisgau. Zehn Sportler fuhren weit in den Südwesten Deutschlands, um direkt beim Verbandspräsidenten geschult zu werden.

Auch wurden hier Meisterprüfungen durch Sportler unseres Vereins in Bo-Jutsu und Jiu Jitsu abgelegt. Bei diesem Seminar konnten auch bereits die Lizenzen für 2019 erworben werden.


2017

2017

Es nützt nichts, nur ein guter Mensch zu sein, wenn man nichts tut! – Buddha

Ganz in diesem Sinne verlief das Jahr 2017 in unserem Verein mit vielen vollbrachten Taten und einigen größeren Änderungen.
Gleich zu Beginn des Jahres wurde unseren Karate-Trainern Melanie Seitz und Jörg Winkelmann die Ehre zu Teil, in die Gima-Ha Shotokan Ryu Karate-Do Association aufgenommen zu werden. Dieser traditionsreiche japanische Verband, unter der Leitung von Kancho Ikuo Higuchi (9. Dan), zählt weniger als 100 Ehrenmitgliedern und somit zu den exklusivsten Verbänden im Shotokan Karate.

Eine volle Halle bescherte uns der mittlerweile 4. Tag der offenen Tür, bei dem jede einzelne Sektion in einer kurzen Vorführung ihre Kampfkunst vorstellte und den neugierigen Interessenten ihre Fragen nicht nur zu ihren speziellen Kampfkünsten, sondern auch zur Kampfkunst allgemein beantworteten. Erstmalig dabei war hier die Sektion Aikido, um einen Einblick in Ablauf und Kampfkunst zu geben, was von Mitgliedern und Zuschauern interessiert verfolgt wurde. Dank des Trainer-Duos Robert Voit und Mathias Uebrick war die Vorstellung ein voller Erfolg. Wir als Verein freuen uns besonders, eine weitere Disziplin in unser Portfolio aufnehmen zu können.

Natürlich nahmen wir als Verein und viele unsere Mitglieder wieder an einer Vielzahl von Wettkämpfen teil. Als besonders Highlight muss der 3. Platz bei der Europameisterschaft im Kendo von Sofia Ade, welche in Budapest eine starke Leistung im Kendo zeigte, erwähnt werden. Zuvor war sie im Nationalkader aufgenommen worden. Auch in anderen Verbänden erzielte unser Verein häufig hohe Erfolge. So konnten sich einige unserer Ju-Jutsu Kämpfer in den Landeskader kämpfen.
Erstmalig nahm unser Verein auch an der vom DJJV ausgerichteten int. Deutschen Kata- und Formenmeisterschaft in Meiningen teil. Marcus Schubert als Kampfrichter und weitere sechs Vereinsmitglieder nahmen daran teil. Fünf gewannen ihre Kategorie, und ein zweiter Platz (hinter einem Zwickauer) komplettiert den Erfolg.
Die größten Teilnehmerzahlen unsererseits verbuchten wir bei den ostdeutschen bzw. offenen Deutschen Meisterschaften (Cottbus und Billerbeck) der DAKO/IMAF, welche eine Vielzahl an Podiumsplätzen einbrachte. Zahlreiche Lehrgänge und Fortbildungen der Trainer und das dadurch erfolgreiche Training der Vereinsmitglieder machten dies möglich.

Im Sommer fand dann anstelle eines Trainingslagers eine Trainingswoche unter dem Motto Selbstverteidigung statt, geleitet von Marcell Städter und Eric Jahreis. Hier gab es viel Wissen und Spaß, auch über die eigene Disziplin hinaus.
Zudem nutzten wir die Möglichkeit uns mit einem neuen Showprogramm an der 1. Freiwilligenmesse Aktivoli und auf dem Zwickauer Stadtfest zu präsentieren.

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wurde 2017 ein neues Präsidium gewählt. Hier schied auf eigenen Wunsch Sabina Schermer als Schatzmeisterin aus, diese Funktion übernahm Tobias Weise. Am Ende des Jahres erfolgte ein weiterer Wechsel im Präsidium. Marcel Hündgen übernahm das Präsidentenamt von Marcus Schubert, welcher sich nach 20-jähriger Amtszeit mehr den sportlichen Aspekten widmen möchte. Dazu übernahm Melanie Seitz die Funktion der Schatzmeisterin.


2016

2016

Das Jahr 2016 begann mit einer größeren Umbaumaßnahme in unserem Dojo. Auf der mattenfreien Trainingsfläche wurde das Laminat ersetzt und eine neue Unterkonstruktion geschaffen, um eine längere und passablere Lebensdauer zu erreichen. Somit verbessern sich kontinuierlich unsere Trainingsbedingungen im Hauptdojo. Neben den räumlichen Verbesserungen richteten wir auch wieder diverse Lehrgänge aus, bei denen mit befreundeten Vereinen trainiert wurde, denn die stetige Forschung und Perfektionierung der Kampfkünste ist ein wichtiger Bestandteil unserer Vereinsphilosophie.

Erneut hatte unser Verein zudem die Ehre, die Deutsche Meisterschaft der DAKO/IMAF auszurichten. Und auf Wunsch von Sensei H.-D. Rauscher organisierten wir im gleichen Jahr auch die Ostdeutsche Meisterschaft des Verbandes. Dies ist nur möglich durch die Hilfe und Entschlossenheit aller Vereinsmitglieder, welche im Jahr 2016 beinahe 200 Mitglieder umfasste. Natürlich wurden auch wieder viele Siege von unseren Wettkämpfern in harten, aber fairen Kämpfen errungen. Erstmals starteten Mitglieder unseres Vereins auch bei Wettkämpfen des DKV (Deutscher Karate Verband), am Ende mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Zudem wurden die Teilnahmen an Turnieren im Ju-Jutsu und Brazilian Jiu-Jitsu im DJJV (Deutscher Ju-Jutsu Verband) forciert.

Das alljährliche Trainingslager, dieses Mal unter der Leitung von Marcel Hündgen und Marcell Städter, fand unter dem Motto „7 auf einen Streich“ statt. Es gab vor allem viel Training, aber gewürzt mit Tages- und Wochenaufgaben sowie viel Spaß begeisterte das Programm alle Teilnehmer.

Da unser Verein nicht nur eine Sportgemeinschaft ist, sondern sich auch der Vermittlung von Werten verschrieben hat, wurden auch wieder soziale Projekte unterstützt. Zum Beispiel gab es einen Schnuppertrainingstag für die Kinder der Kindertagesstätte „Taka Tuka Land“ in Vielau.
Alles in allem ein erfolgreiches und aufregendes Jahr 2016.


2015

2015

2015 entwickelte sich unser Verein weiter, die Mitgliederzahlen stiegen leicht. Und wir taten einiges für die Öffentlichkeitsarbeit. Neben einem erneuten „Tag der offenen Tür“ zeigten uns wir beispielsweise im Vielauer Festumzug zur 777-Jahr-Feier des Ortes. Außerdem gab es ein kostenloses Probetraining für eine ortsansässige Kirchengemeinde. Zusätzlich vertieften unsere Meister und deren Schüler ihr Wissen auf diversen Lehrgängen in der ganzen Bundesrepublik. So erhielt unser Vereinspräsident und Dojoleiter Marcus Schubert, welcher zudem Regionaldirektor der IMAF ist, auf dem Bundeszentrallehrgang in Cottbus den japanischen Adelstitel „Renshi“ von Hanshi H.-D. Rauscher überreicht. Eine ganz besondere Ehre, da jener direkt aus Japan verifiziert ist und nur sehr selten außerhalb Japans vergeben wird.

In unserem Verein darf neben dem Training und Vereinsleben auch der Spaß nicht zu kurz kommen und so stand das diesjährige Trainingslager unter dem Motto „Dschungelcamp“. So gab es jeden Abend einen kleinen Gruß aus Mike’s Dschungelküche, dem sich jeweils 2 Teammitglieder stellen mussten. Außerdem fanden mehrere Wettbewerbe im Kartenspiel, Fußball uvm. statt. Die größten Highlights waren sicher die Wasserspritzpistolenschlachten, welche mit verschiedenen speziellen Aufgaben gewürzt das Trainingslager erfolgreich abrundeten.

Zudem demonstrierten unsere Mitglieder ihr Können auf verschiedensten Wettkämpfen und Meisterschaften und belegten hierbei vor allem vordere Platzierungen. Alles im allem war es ein sehr ereignisreiches Jahr für unseren Verein.


2014

2014

Auch 2014 hat sich viel in unserem Verein getan. So nahmen wir wieder an unterschiedlichsten Wettkämpfen mit guten bis sehr guten Ergebnissen teil, so z.B. in Billerbeck zur EM oder zur ODM in Cottbus. Der Dank gilt insbesondere unseren Trainern, die sich kontinuierlich auf vielen Lehrgängen fortbilden und das Wissen an die Schüler weitergeben. Im Sommer fand wie immer unser jährliches Trainingslager statt, diesmal in Seifhennersdorf mit einem befreundeten Verein aus Vetschau. Neben viel Training gab es wieder diverse Aufgaben zu erledigen und als Schmankerl eine Trainingseinheit mit der Europameisterin in Aerobic.

Der diesjährige „Tag der offenen Tür“ diente vor allem dazu, Interessenten unseren Verein und neue Sektionen wie das Nikai-Jutsu vorzustellen. Viele (auch Mitglieder und Angehörige) nutzten die Veranstaltung, um Einblicke in die bis dato neun verschiedenen Kampfkünste, welche bei uns trainiert werden können, zu erhalten. Die Besucher lobten die gebotenen Demonstrationen und Vorstellungen.

Und auch das Vereinsleben kam nicht zu kurz, viele Veranstaltungen bereicherten das Jahr.


2013

2013

Nach einem überaus erfolgreichen Wettkampfjahr 2012 konnten wir als Verein bei der Auszeichnungsveranstaltung des Landkreises Zwickau zu den Erfolgen im Sport zahlreiche Ehrenplaketten entgegen nehmen. Natürlich nahmen wir auch dieses Jahr wieder an diversen Wettkämpfen teil, um die gezeigte Leistung zu bestätigen. Außerdem kam es zur Fertigstellung unseres Hauptdojos, welches durch einen sehr interessanten „Tag der offenen Tür" und ein gut besuchtes Herbstfest eingeweiht wurde. Das diesjährige Trainingslager fand abermals in Limbach im Vogtland statt und mit über 45 Teilnehmern erfreut es sich immer wachsender Beliebtheit. Natürlich engagierten wir uns auch außerhalb des normalen Vereinslebens und halfen so beim Frühjahrsputz der Gemeinde Reinsdorf und organisierten als Verein erstmalig in der Vorweihnachtszeit eine Blutspendenaktion.


2012

2012

Eines der bedeutendsten Jahre für unseren Verein und sicherlich auch für unseren Präsidenten, der auf dem Bundeszentrallehrgang den rot-weißen-Gürtel erhielt und somit zum Shihan ernannt wurde. Zudem trug unser Verein in diesem Jahr die Europameisterschaft der DAKO/IMAF in Glauchau aus, bei der viele der heimischen Sportler ihr hohes Niveau präsentierten und viele Medaillen nach Zwickau holten. Das Trainingslager, welches dieses Mal in Limbach im Vogtland stattfand, wurde auf Grund vielseitiger Aufgaben zum unvergesslichen Erlebnis der Teilnehmer. Jedoch das größte Highlight war sicher unser Projekt „Eigenes Dojo", dessen Baumaßnahmen in Eigenleistung nach der Objektfindung im letzten Quartal begannen.


2011

2011

2011 wurde nach dem Großevent das zweite Trainingslager in Seifhennersdorf angegangen. Durch die Vielzahl von neuen Kontakten durch das Weltseminar konnten wir zusammen mit einem ansässigen Verein das Trainingslager durchführen. 21 Teilnehmer aus unserem Verein wurden durch 4 Sportler aus Cottbus und Gasttrainer aus Seifhennersdorf und Cottbus ergänzt. Durch die Sportler konnten Combat-Arnis, Karate, Bo-Jutsu, Kickboxen, Judo, Jiu Jitsu und Iaido trainiert werden. Für die Arnisteilnehmer war sicher eine absolute Besonderheit, dass die Abschlussprüfung in einem Freibad abgehalten wurde. Im Verlauf des Jahres wurden weitern Vorführungen, Lehrgänge und Wettkämpfe besucht - die Mitgliederzahlen bleiben annähernd gleich.


2010

2010

2010 - das Jahr zum 10-jährigen Bestehen und Besinnen auf unsere Wurzeln. Die Jahresmeldung an den Kreissportbund ergab einen Zuwachs der Vereinsmitglieder im Jahr 2009 von 45 Sportlern! Wir konnten damit insgesamt 160 Sportler weitermelden. Dies ist bisheriger Vereinsrekord!

Neben dem jährlichen Bundeslehrgang im Frühjahr mit rund 100 Teilnehmern in Mosel gab es mehrere Lehrgänge, welche durch unsere Sportler besucht wurden. Doch das Highlight war unbestritten das World-Budo Taikai mit 4 japanischen Meistern. Fast 350 Teilnehmer aus Russland, Polen, England, Frankreich, Italien, Ägypten, Chile, Österreich und Deutschland waren angereist. Obgleich dieses Großevent in Zwickau Anfang Oktober stattfand konnten unsere Sportler bei der ostdeutschen Meisterschaft im November mit 13 ersten Plätzen und einer Vielzahl von Zweit- und Drittplatzierungen aufwarten.


2009

2009

Im Jahr 2009 trat eine neue Sektion, Muay Thai, in unseren Verein ein. Damit steigt die bei uns im Verein vorhandene Anzahl von Sportarten weiter an. In diesem Jahr wurde durch die DAKO auch an unseren Verein der Lehrbrief für Tanbo-Jutsu ausgestellt, so dass wir offiziell zum Training und Prüfungsabnahmen berechtigt sind. Derzeit arbeiten wir mit folgenden Verbänden zusammen: IMAF Kokusai Budoin, DAKO, DKenB (Deutscher Kendo Bund) und jetzt neu MTBD (Muay Thai Bund Deutschland).

Derzeit sind in unserem Verein 9 Dan-Träger als Trainer aktiv. Viele weitere Übungsleiter sind Inhaber der Trainerlizenz, so dass unser Verein in jeder trainierten Stilrichtung auf erfahrene und anerkannte Trainer und Prüfer zurückgreifen kann.


2008

2008

Anfang 2008 traten dann nach internen Streitigkeiten Marcus Schmutzler und Sindy Krabusch, also die Kindertrainer der Sektion Ju-Jutsu/Jiu-Jitsu, aus dem Verein aus. Leider unter starkem Mitgliederverlust zu Ungunsten unseres Vereins.

2008 richtete unser Verein die Europameisterschaft mit einer Teilnahme von 237 Teilnehmern in Zwickau aus. Viele vertretene Vereine bedankten sich hinterher für die tolle Organisation und Gastfreundlichkeit. Wir konnten bei der EM 7 Titel und eine Vielzahl von Zweit- und Drittplatzierungen erringen.


2006

2006

2006 kam eine weitere Sektion hinzu: Kendô. Diese überaus interessante Disziplin fand ihren Weg nach Zwickau, da eine in Mylau trainierende Trainingsgruppe aufgelöst wurde. Die Sektion Kendô ist eine der gefragtesten Sektionen im Verein, wenn es um Vorführungen geht. Da im Kendô mit dem Bambusschwert und Vollrüstung gekämpft wird, ist diese Disziplin fesselnd beim Zuschauen.

Im Jahr 2006 besuchten Marcus Schubert und Uwe Knorr mit einer Trainingsgruppe Japan und nahmen an dem „World Kata Contest" teil. Der hierbei erreichte 1. Platz ist jedoch auch den Sportlern Marcel und Helmut Hündgen zuzurechnen, da diese Sportler die Vorbereitungen stark unterstützten. Uwe Knorr kam bis ins Finale, musste sich hier jedoch gegenüber einem Franzosen geschlagen geben. So kamen beide Sportler mit einer Top-Platzierung zurück nach Zwickau.


2003 / 2004

2003 / 2004

2003/2004 wurde der „1. Zwickauer Ju-Jutsu-Verein", welcher sich 1995 aus dem Verein gespalten hatte, durch den nunmehrigen Vereinsvorsitzenden Marcus Schmutzler aufgelöst. Daher kam es zu einem Anstieg der Mitglieder auf ca. 70 im Verein.

Marcus Schmutzler übernahm, nachdem der derzeitige Kindertrainer zur Bundeswehr gehen musste, das Kindertraining.


2003

2003

2003 wurde eine Sektion "Shotokan-Karate" aufgenommen. Der Kontakt hierbei stellte sich durch den Hallenwechsel ein, da die Karate-Sportler ebenfalls die selbe Halle nutzten. Uwe Knorr und Andreas Einert, beides Sportler mit einer 20jährigen Karateerfahrung, bilden seit diesem Zeitpunkt sehr zuverlässige und faire Sportler aus. Beide sind mittlerweile stolze „Schwarzgurte".


2001

2001

2001 konnten nach erfolgreicher Qualifikation erstmals Sportler an einer Deutschen Meisterschaft der DAKO/IMAF Kokusai Budoin teilnehmen. Marcus Schubert und Marcel Hündgen belegten zu unserer Überraschung den 1. Platz. Daraufhin qualifizierten sie sich für die Europameisterschaft 2002. In dem Jahr wurden unsere vorgenannten Sportler erstmals mit der Sportplakette in "Silber" ausgezeichnet.

Im folgenden Jahr wurde bei der Europameisterschaft in Montreau/Frankreich der Ehrenpreis für Nihon-Jujutsu "eingefahren". Weiterhin erreichten unsere Sportler den 1. Platz im Nihon-Jujutsu. Bei der zweiten Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Kaiserslautern konnte der Titel der "Deutschen Meister" erfolgreich verteidigt werden. Desweiteren wurde von unserem Verein die 1. Ost-Deutsche-Meisterschaft in Combat-Arnis ausgerichtet. Diese Meisterschaft wird seither jedes Jahr ausgerichtet und gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Jahreskalenders.

Da nunmehr verstärkt verschiedene Sportarten in unserem Verein trainiert wurden (seit 2002 kam Iaido und Bo-Jutsu hinzu) war die Jiu-Jitsu-Union als Fachverband nicht mehr ausreichend. Die seit 1996 bestehende Mitgliedschaft unserer Trainer in der DAKO/IMAF Kokusai Budoin führte dazu, dass der Verein geschlossen im Jahr 2003 der DAKO beitrat.


2000

2000

Im Jahr 2000 trat der Verein geschlossen aus dem "Sächs. Ju-Jutsu-Verband e. V." aus, und in die "Jiu-Jitsu-Union Sachsen e.V." ein. Zeitgleich legten Marcel Hündgen und Helmut Hündgen jeweils den 1. Dan im Jiu-Jitsu/Ju-Jutsu ab. Im Jahr 1999 gründete sich der 1. Asiatische Kampfkunstverein aus der Sektion Ju-Jutsu. Seit 1998 wurde nun auch Combat-Arnis, ein Stockkampf, trainiert.

Die Mitgliederzahlen stagnierten nun kurzzeitig, da der Verein in die damalige Puschkinschule (Leipziger Str. 1) umziehen musste. Ein Mitgliederverlust war damit einhergegangen, so dass die Mitgliederstärke erst wieder systematisch aufgebaut wurde.


1997

1997

1997 wurde die Sektion von Marcus Schubert übernommen. Zu dem Zeitpunkt waren noch ca. 15 Mitglieder in der Sektion integriert. Zuerst wurde ein Vorstand aufgestellt. Oberstes Ziel war die Erreichung von 30 Mitgliedern bis 1998. Zum Jahresende waren es genau 32. In dem Jahr legte Marcus Schubert seinen 1. Dan im Ju-Jutsu/Jiu-Jitsu ab. Somit hatte der Verein ab 1998 auch einen Danträger (Meister).


1995

1995

1995 spaltete sich der 1. Zwickauer-Ju-Jutsu-Verein ab. Dieser Verein verfolgte ab dem Zeitpunkt hauptsächlich Wettkampfinteresse im Fighting-System. Eine Zusammenarbeit zwischen beiden Vereinen erfolgte nicht.


1990

1990

Der Verein wurde 1990 von Helmut Hündgen als Sektion "Ju-Jutsu" im Akademischen Sportverein Zwickau gegründet. Bis 1994/95 konnte die Sektion auf ca. 60 Mitglieder ausgebaut werden.